Was Pieter Bruegel der Ältere wohl dazu sagen würde? Drei Spielzeug-Erfinder aus Tulln haben eines der bekanntesten Werke des großen Malers jetzt aus umweltfreundlichen Bausteinen nachgestellt. Und zwar direkt im Kunsthistorischen Museum in Wien, wo derzeit die umfassendste Bruegel-Schau aller Zeiten zu sehen ist.
Bunt und öko: So schauen Bioblo-Bausteine als Spielzeug aus
Dietmar Kreil, Stefan Friedrich und Hannes Frech (v. li.) haben im Kunsthistorischen Museum aus dem Gemälde „Turmbau zu Babel“ eine 3-D-Version „Turmbau zu Bioblo“
gemacht.
Mit Bioblo haben Stefan Friedrich, Hannes Frech und Dietmar Kreil schon öfter von sich reden gemacht. Der Marketing-Fachmann, der Bio-Kunststofftechniker und der Designer haben aus Bio-Fasal – das Öko-Material wird aus Holzspänen sowie wiederverwerteten Plastikbechern gewonnen – bunte Bausteine entwickelt. Vor drei Jahren ging das Trio damit mit Unterstützung vom Accent-Gründerservice des Landes auf den Markt.
„Und jetzt ist Bioblo sogar in einem der schönsten Museen der Welt zu sehen“, freuen sich die Jungunternehmer. Aus 30.000 Bioblo-Steinen haben Kreil, Frech und Friedrich für das Kunsthistorische Museum in drei Monaten das berühmte Gemälde „Turmbau zu Babel“ von Pieter Bruegel nachgebaut. Das Ergebnis – 2,60 Meter hoch und originalgetreu – ist dort nun bei der großen Bruegel-Ausstellung zu bewundern. An Wochenenden können Besucher den Erbauern nacheifern. Infos: www.bit.ly/bruegel-bioblo