Seegras als Verpackungsmaterial – neue, klimaschonende Biomasse– neuartiges Verfahren zum Auffinden von Toxinen in Lebensmitteln

Auch heuer wurde wieder der begehrte tecnet-accent Innovation Award an der Universität für Bodenkultur Wien am Technopolstandort Tulln vergeben. Der von tecnet equity und accent Gründerservice gestiftete Award prämiert wirtschaftsnahe Forschungsarbeiten von angehenden Wissenschafterinnen und Wissenschaftern der BOKU.

Im Mittelpunkt des Innovation Awards steht die Frage nach einer möglichen kommerziellen Verwertbarkeit von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Erfindungen. Die Jury hat deshalb nicht nur die eigentliche Forschungsarbeit, sondern vor allem die Überlegungen für eine wirtschaftliche Umsetzungsstrategie der Nachwuchsforscherinnen und -forscher beurteilt. Zentrale Fragestellung ist hierbei, wie ein Forschungsprojekt in ein Produkt oder eine Dienstleistung umgewandelt werden könnte, unter Berücksichtigung der damit verbundenen Aspekte wie Kundennutzen, Marktpotenzial, Zielgruppen, Marketingstrategie oder Patentschutz.

Die Studierenden, Doktoranden und Post-Docs der Universität für Bodenkultur Wien haben dies mit ihrer Arbeit auch in diesem Jahr wieder eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Die besten drei Projekte wurden mit dem Innovation Award der niederösterreichischen Technologiefinanzierungsgesellschaft tecnet equity und des accent Gründerservice prämiert.

Armin Winter und Marco Beaumont konnten die Jury am besten überzeugen und holten sich den Sieg beim diesjährigen tecnet-accent Innovation Award. Sie beschäftigen sich in ihrem Poster mit der Frage, wie Seegras, z.B. aus der alten Donau, als Verpackungs- und Füllmaterial verwendet werden kann. In ihrer Präsentation gingen sie detailliert auf die Verwertung eines Abfallproduktes ein und beleuchteten dabei die technische wie auch die ökonomische Seite. Auch die möglichen Wege zu einem marktfähigen Produkt wurden aufgezeigt. Erste Prototypen sind bereits vorhanden.