Das Startup Helpsole hat mit ihrer revolutionären Entwicklung, eine impulsgebende Einlage mit Vibrationsmodus für Parkinsonkranke, die Jury überzeugt und darf im August an der renommierten Berkeley Summer School teilnehmen.
Im Rahmen der Spin-off-Strategie des Landes Niederösterreich und unter Federführung der Technologiefinanzierungsgesellschaft tecnet equity und dem accent Gründerservice kämpften heuer 12 Teams aus niederösterreichischen Fachhochschulen um die Teilnahme an einem zehntägigen Aufenthalt im Silicon Valley sowie den Besuch der renommierten Berkeley Entrepreneurship Summer School im August.
„Mit der Teilnahme an der Berkeley Summer School, die heuer zum dritten Mal stattfindet, wollen wir einen Schritt setzen, damit auch niederösterreichische Studentinnen und Studenten die US-amerikanische Gründungskultur und den besonderen Spirit im Silicon Valley erleben können“, erklärt Landesrätin Petra Bohuslav. „Denn neben der Summer School wird auch ein Blick hinter die Kulissen von Firmen wie Google, Facebook und Co geworfen. Dort wird das Team auch ihr Projekt vorstellen und wertvolle Tipps zur Weiterentwicklung erhalten“.
Die Gründer des Teams Helpsole – Ines Nechi, Philipp Lederle, Thomas-Ferdinand Perktold und Andreas Müllner – Masterstudierende des Studienganges „Entrepreneurship and Applied Management“ der Fachhochschule Wiener Neustadt wollen zusammen mit dem führenden Parkinson-Spezialisten Dr. Dieter Volc, der bereits auf 25 Jahre Erfahrung mit der Krankheit zurückblicken kann, ein Produkt entwickeln, das den beiden Parkinson Phänomenen des Freezings (Freezing ist die plötzliche und unerwartete Unfähigkeit eine Bewegung zu starten oder weiter auszuführen) und des Trippelings entgegenwirken soll. Durch Freezing und Trippeling wird die Mobilität der Betroffenen stark eingeschränkt, was in vielen Fällen zu schwerwiegenden Stürzen und gefährlichen Situationen führen kann. Durch diskrete Reize in Form von Vibrationen wird Freezing und Trippeling überwunden und die Lebensqualität der Betroffenen nachhaltig verbessert.
„Als wir eingereicht haben, hätten wir nie damit gerechnet, das Ganze zu gewinnen. Die Reise nach Berkeley ist nicht nur für uns persönlich eine Riesensache, sondern natürlich auch eine unglaubliche Chance zur Weiterentwicklung unseres Produkts“, freut sich „Helpsole“-Mitgründer Ferdinand Perktold.
„Wir wollen gerade im Technologiebereich bewusst den internationalen Wissensaustausch fördern und jungen heimischen Gründern den Blick über die Grenzen ermöglichen“, betont Doris Agneter, Geschäftsführerin von tecnet equity und accent Geschäftsführer Michael Moll erklärt: „Die Teams, die in den vergangenen zwei Jahren im Silicon Valley waren, haben durch diese Teilnahme eine ganz erstaunliche Weiterentwicklung erhalten.