Wissenschaftliche Startups brauchen in der frühen Phase eine sehr intensive Begleitung. Aus volkswirtschaftlicher Sicht sind diese Startups besonders wichtig, da sie die zukünftigen „Hidden Champions“ für die niederösterreichische Wirtschaft darstellen. Diese an der Schwelle zum Wirtschaftsleben stehenden Jungunternehmen haben es jetzt in der Coronakrise jedoch besonders schwer.

„Es ist uns daher ein besonderes Anliegen, gerade diese forschungsintensiven Gründungsprojekte mit den richtigen Maßnahmen zielgerichtet zu unterstützen“, betont Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger und verweist auf die digitale Begleitung des Technologie-Inkubators accent und der Technologie-Transfer-Abteilung der tecnet equity. So wurden unter anderem tagesaktuelle „Micro Sessions“ zu Corona relevanten Themen wie Liquiditätsplanung, Kurzarbeit, Überbrückungsfinanzierungen und einige Weitere ins Leben gerufen.

„In der aktuellen Lage ist für unsere Technologie Gründer eine entsprechende Begleitung sehr wichtig.“ erklärt accent-Geschäftsführer Michael Moll. „Daher haben wir unsere komplette Kommunikation zu den Startups auf digitale Medien umgestellt“, so Moll weiter. Dies stellt sicher, dass die Startups das vollständige Unterstützungs-Paket des accent digital (Coaching und Impuls Sessions) zur Verfügung steht.

Das research-to-value (r2v) Programm der tecnet-Technologie-Transfer-Abteilung, unterstützt niederösterreichische ForscherInnen und Startups bei der Überführung ihrer Forschungsergebnisse in marktfähige Produkte und Dienstleistungen. In Corona-Zeiten steht es für Forschungsorganisationen und Startups aus Niederösterreich jederzeit zur Verfügung. Die Unterstützung kann telefonisch, per E-Mail oder mittels gängiger Videochat-Tools erfolgen. Das wird von den Startups und den ForscherInnen sehr intensiv genutzt.

“Unsere Zielsetzung ist es, auch in Zukunft aus Forschungsergebnissen möglichst rasch Anwendungen in die Wirtschaft zu bringen“, erklärt Thilo Schmalz, tecnet-Technologie-Transfer-Manager. Denn viele wichtige Themen, wie beispielsweise die Entwicklung der richtigen IP-Strategie, die Erarbeitung des passenden Geschäftsmodells oder die Vorbereitung von Marktfeedback-Gesprächen mit Industriepartnern sollten gerade jetzt bearbeitet werden, um nach der Corona-Krise erfolgreich durchstarten zu können.